Bahnchefin Palla drückt Opfern nach Zugunglück in Spanien Mitgefühl aus

Beim Zugunglück im Süden Spaniens starben mehr als 40 Menschen, mehr als 170 wurden verletzt. Deutsche-Bahn-Chefin Palla zeigt sich betroffen von der Katastrophe.

Die Chefin der Deutschen Bahn hat nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens ihr Mitgefühl ausgedrückt. “Unsere Gedanken sind bei den Verstorbenen, unsere Gedanken sind bei den Verletzten und allen Menschen, die bei diesem schrecklichen Unfall zu Schaden gekommen sind”, sagte Evelyn Palla bei einem Pressetermin in Berlin.

“Unsere Solidarität, unser Mitgefühl, unsere volle Anteilnahme gilt natürlich auch den Kolleginnen und Kollegen bei den Partnerbahnen in Spanien und auch in Italien.” Allen Verletzten wünschte sie “von ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung”.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) betonte bei dem gemeinsamen Termin, dass der Unfall zeige, welche Katastrophen auch auf der Schiene möglich seien. Es sei “sehr wichtig, dass wir immer vor Augen haben, was passieren kann – und dass wir alle Kraft darauf auslegen und einsetzen, dass wir einen Bahnbetrieb schaffen, der das größte Maß an Sicherheit bieten kann, dass der Kunde erwartet”.

Am Sonntagabend waren zwei in entgegengesetzte Richtungen fahrende Hochgeschwindigkeitszüge nördlich von Córdoba kollidiert und entgleist. Die Behörden befürchten, dass bei der Kollision bis zu 43 Menschen ums Leben gekommen sind. Bisher wurden 41 Tote aus den Trümmern geborgen. Mehr als 170 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts (AA) in Berlin ist davon auszugehen, dass auch Deutsche unter den Betroffenen sind. Über die Anzahl gebe es jedoch noch keine verlässlichen Angaben.

dpa