Regionalexpress zwischen Köln und Düsseldorf evakuiert

Ein Oberleitungsschaden stoppt einen Regionalzug in Düsseldorf. Rund 500 Fahrgäste haben stundenlang im Zug auf die Evakuierung warten müssen. Die Reparatur dauerte bis zum Abend.

  aktualisiert  

Ein Oberleitungsschaden hat am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen für massive Störungen im Bahnverkehr gesorgt. Die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln war für fast zehn Stunden lahmgelegt. Am Abend meldete die Bahn, dass die Reparatur zwischen Düsseldorf-Benrath und Düsseldorf Hauptbahnhof beendet wurde. “In der Folge kann es noch vereinzelt zu Verspätungen und gegebenenfalls zu Teilausfällen kommen”, hieß es in einer Mitteilung.

Der Fernverkehr war während der Reparatur weiträumig umgeleitet worden. Im Regionalverkehr gab es Umleitungen, Schienenersatzverkehr und auch Ausfälle. Auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Köln verkehren normalerweise Hunderte Züge pro Tag. Die Ursache für den Schaden an der Oberleitung wurde zunächst nicht bekannt.

500 Menschen in Regionalzug gestrandet

Ein Regionalzug der Linie RE1 (RRX), der im Düsseldorfer Süden gestrandet sei, habe erst nach Stunden evakuiert werden können, sagte der Bahnsprecher weiter. Er verwies auf Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Fahrgäste. Außerdem habe der Regionalzug an einer schwer zugänglichen Stelle gestanden, zu der die Feuerwehr erst Zugänge habe schaffen müssen.

Rund 500 Menschen mussten den Angaben zufolge in dem gut besetzten Regionalzug ausharren, bis die Oberleitung stromlos geschaltet und geerdet war. Zudem mussten Busse an den Ort des Geschehens gebracht werden. Die Linie des betroffenen Regionalzuges wird vom Unternehmen National Express betrieben.

dpa