Polizeieinsatz im Bahnverkehr – Mehrere Fahndungstreffer in Sachsen-Anhalt

Bei einem gemeinsamen Einsatz von Bundes- und Landespolizei im Bahnverkehr in Sachsen-Anhalt sind mehrere Fahndungstreffer erzielt worden. Kontrollen in Zügen rund um Dessau und Magdeburg führten zu Festnahmen und Ermittlungsverfahren.

Bundes- und Landespolizei haben gemeinsam mit der Deutschen Bahn einen Fahndungseinsatz zur Bekämpfung von Gewalt- und Eigentumskriminalität im Bahnverkehr durchgeführt. Die Kontrollen fanden am vergangenen Mittwoch im Bereich des Hauptbahnhofs Dessau-Roßlau sowie auf umliegenden Bahnstrecken statt.

Im Rahmen der Maßnahme überprüften Einsatzkräfte zahlreiche Reisende und stellten mehrere Fahndungstreffer fest. Unter anderem wurde ein 34-jähriger Mann in einem Regionalexpress kontrolliert, gegen den zwei Haftbefehle wegen Bedrohung und Leistungserschleichung vorlagen. Nach seiner Festnahme konnte er durch Zahlung offener Geldbeträge durch eine Angehörige eine Haftstrafe abwenden.

Zudem wurde ein 27-jähriger Mann ohne gültiges Ticket in einer Regionalbahn von Lutherstadt Wittenberg in Richtung Dessau festgestellt, der sich unerlaubt in Deutschland aufhielt. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Eine weitere Kontrolle im Hauptbahnhof Magdeburg führte zur Identifizierung einer 41-jährigen Frau, die wegen einer offenen Geldbuße gesucht wurde und durch Zahlung einer Strafe einer Erzwingungshaft entging.

Insgesamt registrierten die Behörden sieben Fälle von Betrug im Zusammenhang mit der Nutzung der Bahn sowie einen Fall unerlaubten Aufenthalts. Ziel des Einsatzes war es, durch verstärkte Präsenz und Kontrollen die Sicherheit im Bahnverkehr zu erhöhen.

EVN