Weiterer Projektfortschritt für Neubau der Huntebrücke in Elsfleth

Beim Neubau der Eisenbahnbrücke über die Hunte in Elsfleth ist ein wichtiger Schritt erreicht. Mit dem Planfeststellungsbeschluss und ersten vergebenen Bauleistungen können die Hauptarbeiten vorbereitet werden.

Beim Neubau der Eisenbahnüberführung über die Hunte in Elsfleth hat die Deutsche Bahn einen weiteren Projektfortschritt erzielt. Für das Vorhaben liegt nun der Planfeststellungsbeschluss vor. Zudem wurde der Zuschlag für das Trogbauwerk sowie die Bahndämme vergeben, teilte die Deutsche Bahn mit.

Auch im Vergabeverfahren für den Neubau der Drehbrücke ist eine Entscheidung gefallen. Nach Abschluss der Bietergespräche und einer technischen Prüfung wurden der Bestbieter und die unterlegenen Bietergemeinschaften informiert. Der Zuschlag für die Hauptbauleistungen kann nach Ablauf der gesetzlichen Fristen erfolgen, sofern kein Nachprüfungsverfahren eingeleitet wird.

Parallel dazu laufen die bauvorbereitenden Arbeiten vor Ort planmäßig weiter. Bereits errichtet wurden unter anderem wasserseitige Baugruben, Arbeitsplattformen und Zugangsbrücken. Im nächsten Schritt sollen die Betonsohlen der Baugruben vorbereitet werden, um die Grundlage für die Hauptbauarbeiten zu schaffen.

Die neue Brücke soll eine größere Durchfahrtshöhe für die Schifffahrt erhalten und die Fahrrinne verbreitern. Dadurch müssen Brückenöffnungen künftig seltener erfolgen, was sowohl den Schiffsverkehr als auch den Bahnverkehr flüssiger machen soll. Der Bahnbetrieb soll während der Bauarbeiten über eine Behelfsbrücke weiterlaufen.

Die Inbetriebnahme der neuen eingleisigen Huntebrücke ist nach aktuellem Stand der Deutschen Bahn für Ende 2027 oder Anfang 2028 vorgesehen.

EVN