Ausstellung am Wiener Hauptbahnhof über ukrainische Eisenbahner im Krieg

Am Wiener Hauptbahnhof ist die Fotoausstellung „Leben und Krieg an den Eisenbahnstraßen der Ukraine“ eröffnet worden. Gezeigt werden Arbeiten des niederländischen Fotografen Jelle Krings über ukrainische Eisenbahner im Krieg.

An diesem Montag ist am Wiener Hauptbahnhof die Ausstellung „Leben und Krieg an den Eisenbahnstraßen der Ukraine“ des niederländischen Fotografen Jelle Krings eröffnet worden. Die Schau ist bis 21. März zu sehen und rückt Porträts ukrainischer Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in den Mittelpunkt, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs unter schwierigen Bedingungen den Bahnbetrieb aufrechterhalten.

Der Bahnhof gilt laut den ÖBB als symbolträchtiger Ort, da hier im Frühjahr 2022 zahlreiche aus der Ukraine geflüchtete Menschen ankamen und Hilfsangebote koordiniert wurden. Vertreter aus Politik, Diplomatie und Hilfsorganisationen betonten bei der Eröffnung die Bedeutung internationaler Solidarität sowie die Rolle der Bahn für Evakuierungen und humanitäre Transporte.

Die Ausstellung mit dem Titel „Iron People“ war zuvor in Sofia, Budapest und Kyjiw zu sehen und wird nun erstmals in Österreich präsentiert.

EVN