In Magdeburg sind 13 auf einem Zug geladene Neuwagen in Flammen aufgegangen. Die Polizei spricht von einem Millionenschaden. Womit Reisende dort vorerst rechnen müssen.
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Ein Brand auf einem Güterzug mit Neuwagen in Magdeburg hat laut Polizei einen Schaden in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro verursacht. Nach Angaben der Bahn kommt es deshalb auf unbestimmte Zeit zu Einschränkungen und Ausfällen. Derzeit sei nur ein Gleis befahrbar, sagte ein Bahnsprecher. Demnach fährt die Regionalbahn zwar zwischen Magdeburg und Braunschweig, jedoch könne es zu Verspätungen kommen.
Wie die Feuerwehr mitteilte, waren die Einsatzkräfte am Montagabend alarmiert worden. An Gleisanlagen auf Höhe der Sudenburger Wuhne hatten demnach insgesamt 13 Fahrzeuge auf zwei Waggons gebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute hätten die Fahrzeuge «in voller Ausdehnung» in Flammen gestanden. Es habe verhindert werden können, dass das Feuer auf weitere Fahrzeuge übergreift.
Keine Gefahr für Bevölkerung
Die Flammen und eine Rauchentwicklung waren weiterhin sichtbar, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Vorsorglich wurde eine Warnmeldung an die umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner herausgegeben. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe jedoch nicht bestanden. Verletzt worden sei niemand.
Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. In den Gesamtschaden flossen neben den zerstörten Fahrzeugen auch Schäden an Gleisen und durch Bahnausfälle ein. Nach Angaben der Bahn wurde zudem die Oberleitung beschädigt und muss repariert werden. Nach Abschluss der polizeilichen Arbeiten soll der Zug entfernt und anschließend der Bereich instand gesetzt werden.
dpa / EVN
