ÖBB: Über 31.000 vergessene Gegenstände in Zügen und Bahnhöfen

Die ÖBB verzeichneten im Jahr 2025 insgesamt 31.037 verlorene Gegenstände – von Handys über Koffer bis hin zu kuriosen Funden wie Rollstühlen, E-Scootern und sogar vier Gebissen. 38 Prozent aller Fundstücke konnten ihren Besitzern wieder übergeben werden.

Die sieben Lost & Found-Büros der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Jahr 2025 insgesamt 31.037 Fundgegenstände registriert – durchschnittlich 85 pro Tag. Damit liegt die Zahl leicht über dem Vorjahreswert. Rund 38 Prozent der verlorenen Dinge konnten durch ehrliche Finder und das ÖBB-Team ihren Besitzern zurückgegeben werden.

Den Spitzenplatz bei den Fundstücken belegten auch 2025 Koffer, Taschen und Rucksäcke mit fast 11.400 Exemplaren, gefolgt von Elektronikgeräten (6.300) und Geldbörsen samt Bargeld (3.500). Unter den Kuriositäten fanden sich unter anderem sechs Rollstühle, vier Gebisse, eine Drohne, 61 E‑Scooter und 112 Musikinstrumente – darunter 46 Gitarren. Auch 640 Stück Sportausrüstung wie Skier oder Snowboards wurden aufgespürt. Zudem wurden nach ÖBB-Angaben zahlreiche Dokumente verloren, darunter 384 Reisepässe und 127 Führerscheine.

Gegenstände, die nicht abgeholt werden, übergibt das Bahnunternehmen an die kommunalen Fundbüros. Die ÖBB betonten, dass ehrliche Finder und die Lost‑&‑Found‑Strukturen wesentlich dazu beitragen, dass Tausende verlorene Dinge jedes Jahr wieder den Weg zu ihren Besitzern finden.

EVN