An Heiligabend ist in Geisingen (Landkreis Tuttlingen) ein bislang unbekannter Mann an einem Bahnübergang trotz geschlossener Schranken und Rotlicht auf die Gleise gelangt und von einem Zug erfasst worden. Er starb noch am Unfallort.
Am Vormittag des 24. Dezember kam es in Geisingen zu einem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang. Gegen 10:35 Uhr betrat ein Mann trotz Rotlicht und geschlossener Schranken die Gleise an der Hauptstraße / Engener Straße. Dabei wurde er von einem aus Offenburg kommenden Personenzug mit rund 70 Fahrgästen erfasst. Der Fußgänger erlitt tödliche Verletzungen. Polizei und Rettungskräfte waren schnell vor Ort, konnten jedoch nur noch den Tod feststellen.
Nach Angaben der Polizei gehen die Ermittler derzeit von einem Unfallgeschehen und nicht von einem Suizid aus. Die Identität des Verstorbenen ist bislang ungeklärt, entsprechende Ermittlungen laufen. Die Bahnstrecke zwischen Donaueschingen und Tuttlingen war für etwa drei Stunden gesperrt, der Bahnverkehr wurde über Ersatzverbindungen geregelt. An der Strecke wurden keine weiteren Personen verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Identität des Mannes oder zum Unfallhergang machen können.
EVN
