Mit der umfassenden Modernisierung der Bahnhöfe Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein stärken die ÖBB gemeinsam mit dem Land Salzburg und den Gemeinden die Tauernstrecke.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Gasteinertal drei Bahnhöfe entlang der Tauernbahn umfassend modernisiert und damit eine zentrale Verbindung zwischen Salzburg und Kärnten zukunftsfit gemacht. Laut Mitteilung sollen Reisende nun von barrierefreien Zugängen, modernen Aufzugsanlagen, neuen Fahrgastinformationssystemen und witterungsgeschützten Wartebereichen in Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein profitieren. Zusätzlich wurden Park&Ride- sowie Bike&Ride-Anlagen erweitert und direkte Busanbindungen geschaffen.
In allen drei Gemeinden investierten die ÖBB gemeinsam mit dem Land Salzburg und den Kommunen insgesamt über 40 Millionen Euro. Neben einer spürbaren Komfortsteigerung spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle: Photovoltaikanlagen auf den Bahnhofsgebäuden liefern künftig umweltfreundlichen Strom. Der historische Charakter der denkmalgeschützten Bahnhöfe Bad Hofgastein und Bad Gastein bleibt dabei erhalten. Für die Gemeinden bedeuten die neuen Mobilitätsdrehscheiben eine deutliche Aufwertung und verbesserte Erreichbarkeit. ÖBB-Infrastruktur-Leiterin Christina Rebernik betonte die Bedeutung der Maßnahmen für nachhaltige Mobilität und Leistungsfähigkeit der Tauernstrecke. Bis 2027 werden letzte Detailarbeiten abgeschlossen, um die Region langfristig als modernen und attraktiven Lebens- und Tourismusraum zu stärken.
EVN
