Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim weiter beeinträchtigt


FRANKFURT AM MAIN / MANNHEIM | Die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ist weiterhin nur eingeschränkt befahrbar.

Grund dafür sei, dass „zusätzliche Belastungsfahrten mit Güterzügen“ bei Bürstadt in Südhessen nötig seien, teilte die Bahn am Freitag mit.

Trotz des aktuellen GDL-Streiks setze die Bahn alles daran, Reisenden auf der Riedbahn ein verlässliches Angebot zu machen: „Deshalb hat die DB entschieden, den Regional- (RE 70) und S-Bahn-Verkehr bis einschließlich Montag durch Busse zu ersetzen“, erklärte eine Bahn-Sprecherin. Diese verkehren demnach im Halbstunden-Takt mit allen Halten zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Groß-Rohrheim beziehungsweise Mannheim–Luzenberg. Fernverkehrszüge fahren streikbedingt nach Notfahrplan weiterhin über die Umleitungsstrecken.

Eine konkrete Prognose, wann die Strecke vollständig befahrbar sein wird, sei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich. Eigentlich sollte nach dreiwöchiger Sperrung auf der Bahnstrecke Frankfurt–Mannheim am letzten Montag (22. Januar) der gewohnte Zugverkehr auf dem Riedbahn genannten Abschnitt wieder aufgenommen werden. Wegen der winterlichen Witterung wurde dies für den Fernverkehr auf Mittwoch verschoben.

Die Strecke ist ab dem Sommer für eine fünfmonatige Generalsanierung vorgesehen. Dafür waren vorbereitende Arbeiten nötig, die seit dem 1. Januar erfolgten.


dpa / EVN