Fernverkehrstickets am Schalter weiter erhältlich – ODEG und Stadt Brandenburg einigen sich


BRANDENBURG AN DER HAVEL | Der Verkauf von Fernverkehrstickets am Schalter im Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel bleibt auch über den Fahrplanwechsel hinaus vorerst bis auf Weiteres erhalten.

Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) und die Stadt hätten sich auf eine Weiterführung verständigt, obwohl die Verkaufsprovisionen der Deutschen Bahn die erhöhten Kosten für Beratung, Mitarbeiterschulung und erforderliche IT nicht abdeckten, teilte das Bahnunternehmen mit. Der Auftrag des Landes Brandenburg zum Ticketvertrieb an die ODEG umfasst eigentlich nur den Verkauf von Nahverkehrstickets.

Da aber noch immer viele Menschen nicht sicher im Umgang mit dem digitalen Ticketerwerb seien, wolle das Unternehmen hier unterstützen, um weiterhin Mobilität zu ermöglichen, erklärte ODEG-Geschäftsführer Stefan Neubert.

Brandenburgs Oberbürgermeister Steffen Scheller zeigte sich zufrieden mit der jetzigen Lösung, da „so alle Menschen, die die persönliche Beratung bevorzugen, nach wie vor einen direkten Ansprechpartner im Reisezentrum am Hauptbahnhof in Brandenburg an der Havel finden.“

Die ODEG übernimmt ab Mitte Dezember den Regionalverkehr auf der Linie RE1 Magdeburg – Brandenburg – Potsdam – Berlin – Frankfurt/Oder (– Cottbus). Neben einem dichteren Takt wird sich auch die Platzkapazität mit dem Einsatz neuer Züge erhöhen.


EVN

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