Meldungen in der Übersicht: Fußgänger bei Unfall mit Stadtbahn schwer verletzt / Bundespolizei stellt 20-Jährigen nach Fahndung im Zug / 57-Jähriger hantiert mit Schreckschusswaffe am Bahnhof / Mann randaliert im Magdeburger Hauptbahnhof / Ausgebüxte Pferde legen Bahnstrecke lahm
+++ Stuttgart: Fußgänger bei Unfall mit Stadtbahn schwer verletzt +++
Ein 89 Jahre alter Fußgänger ist in Stuttgart von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Senior befand sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unter der Bahn, wie die Feuerwehr mitteilte. Er wurde laut Angaben der Polizei mit zunächst lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Insassen der Stadtbahn wurden demnach nicht verletzt. Der 89-Jährige schwebte am Abend nicht mehr in Lebensgefahr, hieß es von der Polizei. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.
+++ Bochum: Bundespolizei stellt 20-Jährigen nach Fahndung im Zug +++
Im Rahmen einer Fahndung wegen des Verdachts der Entführung einer Minderjährigen hat die Bundespolizei am Freitag einen 20-Jährigen in einem Fernzug von Düsseldorf nach Bochum kontrolliert. Der Mann wurde gemeinsam mit einer 17-Jährigen am Bochumer Hauptbahnhof angetroffen und zur Dienststelle gebracht, wie die Bundespolizei mitteilte. Dort soll sich der in Grevenbroich wohnende Deutsche aggressiv verhalten, Beamte beleidigt und einen Polizisten mit einem Schlag ins Gesicht angegriffen haben. Bei der anschließenden Fixierung habe er erheblichen Widerstand geleistet und einem Beamten in das Schienbein gebissen. Der verletzte Polizist blieb dienstfähig. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Widerstand, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung ein.
+++ Bad Kleinen: 57-Jähriger hantiert mit Schreckschusswaffe am Bahnhof +++
Am Bahnhof Bad Kleinen ist es am Freitagabend zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte ein Zeuge gegen 19.30 Uhr eine augenscheinlich alkoholisierte Person mit einem pistolenähnlichen Gegenstand auf Bahnsteig 3 gemeldet. Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei trafen den 57-Jährigen in einem Zug der ODEG an und durchsuchten sein Gepäck. Dabei fanden sie eine Schreckschusswaffe samt Munition und stellten diese sicher. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 1,88 Promille. Der Mann beleidigte nach Angaben der Polizei die Beamten und wurde in den Zentralgewahrsam nach Schwerin gebracht. Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen Beleidigung ein. Der betroffene Zug setzte seine Fahrt mit rund zehn Minuten Verspätung fort.
+++ Magdeburg: Mann randaliert im Hauptbahnhof +++
Ein Randalierer hat die Bundespolizei im Hauptbahnhof Magdeburg auf Trab gehalten. Der Mann stahl am Freitag Waren aus einem Kiosk, spuckte und urinierte auf den Boden und rauchte innerhalb des Bahnhofs, wie die Bundespolizeiinspektion mitteilte. Im Zuge dessen wurde ein einjähriges Hausverbot gegen den 50-Jährigen ausgesprochen, wie es hieß. Daran habe er sich jedoch nicht gehalten. Kurze Zeit später zündete der inzwischen stark Betrunkene den Angaben nach einen Mülleimer im Personentunnel an und beschmutzte eine Sitzgruppe auf dem Bahnhofsvorplatz mit Abfall. Wegen seines stark alkoholisierten Zustandes brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus, wie es hieß. Die Bundespolizei fertigte mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Sachbeschädigung, dem Verunreinigen von Bahnanlagen und Hausfriedensbruch.
+++ Bautzen: Ausgebüxte Pferde legen Bahnstrecke lahm +++
Knapp zwanzig Pferde sind in der Nähe von Bautzen aus einer Koppel ausgebüxt und haben damit zwischenzeitlich sogar den Bahnverkehr lahmgelegt. Die Tiere liefen am Donnerstag in verschiedene Richtungen davon und galoppierten unter anderem über die Bahnstrecke Dresden-Görlitz, die B6, B96 und durch das Stadtgebiet von Bautzen, wie die Polizei mitteilte. Die Strecke zwischen Dresden und Görlitz war für anderthalb Stunden gesperrt. Den Angaben zufolge konnten die Tiere nach etwa zwei Stunden wieder eingefangen werden – die meisten in der Nähe der Ställe, aber auch einige deutlich weiter östlich in Bautzen und im benachbarten Großpostwitz. Ein Tierarzt untersuchte die Tiere, zwei erlitten offenbar leichtere Verletzungen. Wie die Pferde von der Koppel in der Gemeinde Göda entkamen, war zunächst nicht klar. Bei der Suche nach den Tieren war auch ein Hubschrauber der Polizei im Einsatz.
+++ Wer sachdienliche Hinweise zu den genannten Vorfällen oder einem anderen Ereignis hat, kann sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 an die Bundespolizei wenden. +++
EVN
