Bahnchefin verspricht noch für 2026 bessere Fahrgastinfos

Verwirrung bei Gleiswechseln und Zugausfällen ärgern Millionen Kundinnen und Kunden. Die Deutsche Bahn will das angehen – auch mit Künstlicher Intelligenz.

Die Bahn will bei den Benachrichtigungen für Fahrgäste genauer und schneller werden, wenn es zu Ausfällen, Verspätungen oder Gleiswechseln kommt. “Die Kundinnen und Kunden sollen noch in diesem Jahr merken, dass die Kundeninformation besser wird”, sagte Konzernchefin Evelyn Palla der Deutschen Presse-Agentur. “In der Vergangenheit haben wir zu wenig Fokus auf dieses fundamental wichtige Thema für die Fahrgäste gelegt.”

Palla sagte: “Gerade bei vielen Fahrplanabweichungen ist es wichtig, dass wir unsere Fahrgäste gut informieren und aktuelle, verlässliche und konsistente Daten in den unterschiedlichen Kundenkanälen haben.”

Informationen aus mehreren Quellen

Im Blick stehen zum einen Daten zur Position der Züge und zu Gleiswechseln, die von der Konzerntochter DB InfraGO als Schienennetzbetreiberin stammen. “Die wollen wir so früh wie möglich in die Informationssysteme bekommen – direkt, wenn sie vorliegen”, sagte Palla. Zum anderen wolle die Bahn für die eigenen Fern- und Regionalzüge schneller präzisere Daten etwa zu Verspätungsprognosen aus den Leitstellen in die Kundensysteme einspielen.

Dabei setzt die Managerin auch auf neue Technik. “Wir müssen hier auch noch mehr als in der Vergangenheit auf Künstliche Intelligenz setzen, insbesondere bei den Verspätungsprognosen können wir da Verbesserungen erzielen.”

dpa