Mit einer Erweiterung um rund 640 Quadratmeter reagiert der ÖBB-Konzern auf den steigenden Bedarf an Fachkräften. Ab September sollen in Graz mehr Lehrlinge ausgebildet werden.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) erweitern ihre Lehrwerkstätte in Graz und stocken die Zahl der Ausbildungsplätze auf. Wie das Unternehmen mitteilte, beginnen die Umbauarbeiten noch im März und sollen rechtzeitig zum Start des neuen Lehrjahres im September abgeschlossen sein.
Auf zusätzlichen rund 640 Quadratmetern entstehen moderne Labor- und Schulungsräume, EDV-Räume mit 3D-Druck-Bereich, ein Elektro-Labor sowie Sozial- und Sanitärbereiche. Insgesamt investieren die ÖBB rund 1,7 Millionen Euro in den Ausbau. Künftig können pro Jahr etwa 20 zusätzliche Lehrlinge aufgenommen werden, auch die Zahl der Ausbilderinnen und Ausbilder soll steigen.
Die Erweiterung ist Teil eines Lehrlingspakets in Höhe von rund fünf Millionen Euro für die Jahre 2025 bis 2027. Dadurch können nach Unternehmensangaben jährlich 100 zusätzliche Lehrlinge aufgenommen werden. Insgesamt sollen bis 2027 rund 300 zusätzliche Fachkräfte ausgebildet werden.
Bei einem Besuch informierten sich Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ), ÖBB-Infrastruktur-Vorständin Silvia Angelo und Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit über die Bauarbeiten. Hanke sprach von einem wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Auch die Unternehmensführung betonte die Bedeutung der eigenen Lehrlingsausbildung für die langfristige Entwicklung des Konzerns.
EVN
