Für den viergleisigen Ausbau der Weststrecke im Salzburger Flachgau ist eine weitere Hürde genommen. Das Land Salzburg hat den naturschutzrechtlichen Bescheid positiv erlassen. Damit rückt ein möglicher Baustart näher.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben für die geplante Neubaustrecke zwischen Köstendorf und Salzburg einen weiteren Genehmigungsschritt erreicht. Wie es in einer Mitteilung heißt, hat das Land Salzburg als zuständige Naturschutzbehörde einen positiven Bescheid nach dem Naturschutzgesetz erlassen.
Die Genehmigung folgt auf die bereits abgeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und bestätigt nach Angaben der ÖBB, dass die Anforderungen des Naturschutzrechts erfüllt sind. Parallel dazu läuft weiterhin der Instanzenweg für den UVP-Bescheid des zuständigen Bundesministeriums.
Die rund 21,5 Kilometer lange Neubaustrecke im Salzburger Flachgau soll künftig die Voraussetzungen für einen leistungsfähigeren Nahverkehr, kürzere Fahrzeiten im Fernverkehr sowie zusätzliche Kapazitäten im Güterverkehr schaffen. Geplant sind unter anderem 16,2 Kilometer Tunnel in zwei jeweils einröhrigen Bauwerken. Ein Baubeginn erscheint aus heutiger Sicht gegen Ende dieses Jahrzehnts möglich.
EVN
