Mit einer feierlichen Zeremonie in Graz wurde ein ICE 4 auf den Namen „Steiermark“ getauft. Der Zug steht für den Ausbau internationaler Bahnverbindungen zwischen Österreich und Deutschland und soll Mobilität sowie Tourismus stärken.
Am Grazer Hauptbahnhof ist ein ICE 4 offiziell auf den Namen „Steiermark“ getauft worden. Wie die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mitteilten, soll der Zug als Botschafter für das österreichische Bundesland fungieren und die internationale Zusammenarbeit im Bahnverkehr unterstreichen. An der Zeremonie nahmen am Freitag Vertreter der ÖBB, der Deutschen Bahn sowie von Steiermark Tourismus teil.
Der getaufte Zug verfügt über 444 Sitzplätze, darunter 77 in der ersten Klasse, sowie WLAN, Fahrradstellplätze und barrierefreie Ausstattung. Der ICE 4 gilt als Rückgrat des deutschen Fernverkehrs und wird auf zahlreichen Verbindungen eingesetzt.
Seit der Inbetriebnahme der Koralmbahn habe sich die Anbindung der Steiermark deutlich verbessert, so die ÖBB. Die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt beträgt demnach 41 Minuten, zwischen Graz und München weniger als 5:40 Stunden bei fünf täglichen Verbindungen je Richtung. Zusätzlich verkehrt ein Nightjet zwischen Graz und Berlin.
EVN
