Eine Regionalbahn entgleist Mitte Januar in Glashütte. Der Unfall sorgt weiter für Einschränkungen. Die Schienen und Weichen müssen repariert werden. Bis dort wieder Züge fahren dauert es noch.
Nach der Entgleisung eines Regionalzuges in Glashütte wird die Bahnstrecke bis Altenberg voraussichtlich noch bis Ende Februar gesperrt bleiben. Der Wintersportort im Osterzgebirge ist bis auf weiteres nur mit Bussen erreichbar, wie die Deutsche Bahn informiert. Bei dem Unfall am 12. Januar waren laut Bundespolizei Schienen und Weichen beschädigt worden.
Die Bahn teilte auf Anfrage mit, dass die Schäden an der Infrastruktur erfasst worden seien. “Aktuell werden die Reparaturarbeiten vorbereitet. Dazu sind umfangreiche Materialbestellungen erforderlich”, erklärte ein Sprecher. “Eine Ausführung der Bauleistungen ist nicht vor Ende Februar 2026 zu erwarten, wenn die Witterung das zulässt.”
Unfallursache weiterhin unklar
Der Regionalzug der Linie RB72 war aus bislang noch unbekannter Ursache entgleist. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte Winterwetter mit Eis und Schnee. Keiner der 25 Fahrgäste in dem Zug wurde verletzt. Die beschädigte Regionalbahn wurde einen Tag später mit einem Spezialkran zurück aufs Gleis gehoben und abgeschleppt.
Die Bundespolizei und die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung haben Ermittlungen zu dem Unfall aufgenommen. Deswegen kann die Deutsche Bahn nach Auskunft des Sprechers derzeit keine Aussagen zu einer möglichen Ursache und zur Höhe des entstandenen Schadens machen.
dpa / EVN
