Mehr Sicherheit an Bayerns Bahnhöfen: Neue Videoüberwachung am Augsburger Hauptbahnhof

Am Augsburger Hauptbahnhof ist vor wenigen Tagen eine neue Videoüberwachung vorgestellt worden. Vor Ort war auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Mit der modernen Technik will die Staatsregierung den Schutz öffentlicher Räume weiter verbessern.

Innenminister Joachim Herrmann hat am vergangenen Donnerstag die neue Videoüberwachung der Polizei am Hauptbahnhof Augsburg präsentiert. Gemeinsam mit Polizeipräsident Martin Wilhelm und Oberbürgermeisterin Eva Weber kündigte Herrmann den weiteren Ausbau der Sicherheitsmaßnahmen im Stadtgebiet an. Die neue Videoanlage am Bahnhof soll Straftaten vorbeugen, die Aufklärung beschleunigen und das Sicherheitsgefühl der täglich rund 50.000 Reisenden stärken.

Herrmann betonte, dass die Videoüberwachung fester Bestandteil der bayerischen Sicherheitsstrategie sei und bereits an Orten wie dem Königsplatz in Augsburg oder in anderen Städten Erfolge gezeigt habe. Insgesamt stehen laut Innenministerium 3,8 Millionen Euro für die Erweiterung und Erneuerung von Kamerasystemen im Freistaat bereit.

In den vergangenen Wochen wurden bereits neue Anlagen in Coburg, München und Regensburg in Betrieb genommen. Die polizeiliche Überwachung im Umfeld von Bahnhöfen ergänzt dabei die Videotechnik der Bundespolizei.

Herrmann kündigte zudem eine rechtliche Grundlage für den künftigen Live-Austausch von Bilddaten zwischen Landes- und Bundespolizei an. Im Rahmen der Initiative „Sichere Bahnhöfe“ sollen gemeinsame Streifen und Schwerpunktaktionen beider Behörden für zusätzliche Präsenz sorgen. Ziel ist eine noch engere Zusammenarbeit zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit an Bayerns Verkehrsknotenpunkten.

EVN