Bundespolizei stoppt unerlaubte Einreise im Eurocity

Ein 39-jähriger Mann ist am Samstagmittag in einem Eurocity-Zug aus Polen von der Bundespolizei kontrolliert und wegen unerlaubter Einreise vorläufig in Gewahrsam genommen worden. 

Am Samstag kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf laut Mitteilung einen Eurocity-Zug, der aus Polen nach Deutschland einfuhr. Gegen Mittag überprüften sie bei Görlitz einen philippinischen Reisenden, der sich mit einem gültigen Reisepass, aber einem abgelaufenen polnischen Aufenthaltstitel ausweisen konnte. Der Ausweis war am Vortag ungültig geworden. Der Mann gab an, eigentlich nach Polen reisen zu wollen, hatte jedoch bereits die Grenze nach Deutschland überschritten. Daraufhin nahmen die Beamten den Reisenden in Gewahrsam und überprüften seine Angaben bei den polnischen Behörden. Diese bestätigten, dass der Mann zwar eine Verlängerung seines Aufenthaltes beantragt hatte, aber die Entscheidung nicht abwarten wollte.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes ein. Gegen den 39-Jährigen wurde eine Einreiseverweigerung ausgesprochen. Noch am selben Tag erfolgte seine Zurückweisung nach Polen, wie es weiter hieß.

EVN