Polizisten holen drei Jugendliche von Güterwagen – höchste Lebensgefahr


MÜNCHEN | Polizisten haben am Güterbahnhof München Süd Jugendliche aufgegriffen, die sich auf einem abgestellten Waggon aufhielten.

Ein Lokführer, der die Personen am Freitagabend entdeckte, hatte die Beamten alarmiert. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren Streifen der Bundes- und Landespolizei zum Bahngelände, auch ein Bundespolizei-Helikopter kam zum Einsatz. Im Rahmen der nächtlichen Absuche wurden laut Mitteilung drei 14-Jährige angetroffen. Sie befanden sich auf einem Güterwagen.

Den Jugendlichen sei deutlich gemacht worden, dass ihr Handeln lebensgefährlich gewesen sei. Es erwartet sie nach einer ersten „Gefährderansprache“ im Nachgang noch ein polizeiliches Präventionsgespräch. Die Erziehungsberechtigten konnten die drei Jungs später vom Polizeirevier abholen.

Die Bundespolizei warnt immer wieder vor dem Betreten von Bahnanlagen. Gefahren gehen unter anderem von Zug- und Rangierfahrten, aber auch vom Bahnstrom in der Oberleitung aus.


EVN | Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

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